Don 23 Nov 2006
Damals, vor gefühlten tausend Jahren, stand ich in Lohn und Brot
beim Land Baden-Württemberg.
Ich verließ das Haus am frühen Morgen und kehrte spät abends zurück.
Morgens ein Küßchen zum Abschied, abends ein Küßchen zum Willkommen.
Dann brauchte ich ‘ne Stunde zum Abspannen.
Im Mordfall Schanzenliesel 68 Stunden am Stück im Dienst, ohne Schlaf.
Der Job hielt wach.
Ich brauchte meine übliche Stunde zum Ausspannen vor dem
Abliegen und Ausschlafen.
Stählernes Durchhaltevermögen stand in meiner Beurteilung.
Heute bin ich der, der Zuhause sitzt und wartet.
Wenn Bambi nach einem stressigen Arbeitstag nach Hause kommt,
ist sie es, die diese eine Stunde ihre Ruhe benötigt um abzuspannen.
Daran muß ich mich immer noch gewöhnen, nach über einem
Jahr im Ruhestand.
November 23rd, 2006 at 2:25 pm
Schön weiter in Ruhe grasen lassen :-)..
Eine Stunde ist da noch ein guter Schnitt, je nach Tagesstress. Solange sie dieses Recht zu Hause auslebt und nicht nach Tagewerk noch in Kino/Café/Kneipe zum Runterkommen geht. Gibt’s auch.
November 23rd, 2006 at 9:48 pm
Ich hab auch schon mal besser ausgesehen. Nächtelang durchgesoffen oder im Seenotfall vor der Kiste gehangen in der Funkbude.
Heute schlafe ich laufend am Rechner ein, freilich nur bei der Lektüre gewisser Blogs ;-)