Mon 27 Nov 2006
daß radio-auf television-ab der beginnende Frühsommer
mit Temperaturen oberhalb 16 Grad verkündet wird.
16 Grad, das war in meiner Kindheit die Temperatur,
ab der wir kurze Hosen anziehen durften.
Meistens war das um Pfingsten herum.
Damals fuhren wir Holzroller oder schoben eine
Fahrradfelge ohne Speichen vor uns her.
Heute bewegen wir Speichen-Alu-Räder auf die ein
Cabrio montiert ist.
Auch in kurzen Hosen und T-Shirt. In der Sonne ist’s
pudelig warm.
Nur für ein kurzes Gastspiel die paar Kilometer nach
Westen fahren. Offen, wie es sich gehört.
Und dieser Idiot, der das am Sonnabend regelrecht
zelebrierte, zwischen Stallausmisten und Trollinger,
der hat jetzt ein gehöriges Problem.
Meine Nase ist geschlossener als Axel Schulz ’s
Glotzbäppel nach der Farce im Ring, und meine
Stimmbänder werden von Kubikmetern zähen
Tapetenkleisters im Griff gehalten.
Sobald ich das Maul aufmache, antworten die Raben
vom Walnußbaum gegenüber mit einem herzhaften:
“rahh, krächz, krächtz”!
Ich Trottel hätte auf die Sauna gestern verzichten sollen,
denn jetzt spür’ ich bei jeder Bewegung noch die Kälte
des Wassers, das ich ja noch unbedingt von Laub
befreien mußte.
Drin stehend versteht sich.
Sooo viel Kälte findet Platz in sooo einem kleinen
geschrumpelten Beutel.
Sonderbar. Mal für den Sommer merken, könnte als
Langzeitkältepack eingesetzt werden.
November 27th, 2006 at 11:31 pm
huu, dann hat es wohl nicht geklappt mit der Abhärtung, was ?
Da hilft dann nur viel Trinken (kein Trollinger ;-)), viel Schlafen, Wärme, vitamireiche Kost, etwas () frische Luft und die weniger angenehmen Sachen …
Gurgeln mit Salzwasser, kräftig mit JHP/Kamillenblüten inhalieren, Nasendusche und wenn gar nix mehr hilft (wenn es denn sein muss) ein Nasenspray -dann aber nicht dies Meerwassergedöns.
Und für die Stimme gelegentlich ein Löffel Honig (pur) langsam im Mund auflösen, soll leicht antibiotisch (zumindest antibakteriell) wirken.
Gute Besserung
MIC