Habt Ihr auch ein Wohnmobil ?
Benutzt Ihr es im Winter auch nicht ?
Dann geht’ s Euch wie mir.
Keine 3000 Kilometer haben wir letztes Jahr auf den Tacho gebracht. Das alte
Ding schnurrte einwandfrei die paar kleinen und eine größere Strecke ab.
Im November dann alles empfindliche ausgebaut und für das Frühjahr / April eingemottet.
Das WOMO bei mir auf dem Grundstück sicher und winterfest abgestellt und
warten auf Sonne und Wärme.
Allerdings nicht abgemeldet. Und da beginnt die Krux.
Von der Straße aus ist das Kennzeichen und die Stempelchen gut erkennbar.
Steht ja nahe genug dran.
ASU ist am 12. November fällig gewesen.
Ganz ehrlich war geplant, vor der nächsten Benutzung die ASU durchzuführen.
Natürlich, wie denn auch sonst !
TÜV ist im Herbst 2006 fällig.
Da finde ich doch heute total durchnässte und unleserliche Papierfetzen unter
den Scheibenwischern:
“Die Polizei beanstandet : ~~unleserlich~~”
Datumstempel 13.2.2006 alles Weitere: Unleserlich.
bla - bla.
Ja, ich weiß, daß die StVZO auch auf privaten Grundstücken gilt.
Das nächste Mal entferne ich die Nummernschilder.
Eine Remonstration auf der Dienststelle der Beamten hatte verständlicherweise
keinen Erfolg. Zumindest ist die Vorsprache im Hinblick auf eine Verhandlung
vor dem AG Leonberg für mich nicht unwichtig.
Denn wie soll ich den Termin zur ASU lt. Mängelbericht einhalten, wenn das Gerät
nicht fahrbereit ist.
Melde ich es ab, spare ich Steuer und Versicherung. Will ich aber nicht.
Das ewige hin und her stört mich einfach in meiner Pensionärs - Ruhe.
Und die Höhe der “Alimente” erlaubt mir diese Freiheit.
Satire !:
Deren ‘zurückhaltende‘ Freundlichkeit legte sich erst
nachdem ich mich dem “Leiter Streifendienst” der er offensichtlich garnicht ist als
pensionierter Kollege zu “Erkennen gab” und meine zukünftige
tägliche Hilfe anbot bei der Bewältigung derer schwerer Aufgaben.
Ich werde wohl in Zukunft Hinz und Kunz schriftlich zur Anzeige
bringen müssen, sobald sich triftige Gründe ergeben.
Satire Ende !
Oh, was habe ich früher die Wichtigtuer gehasst die wegen jedem Furz die Polizei riefen.
Vielleicht war der Stein des Anstoßes bei Jenen ein Ähnlicher.
Ein wenig mehr Fingerspitzengefühl bei der Abwägung einzuschreiten
wünsche ich mir ganz ehrlich.
Es macht mich zuversichtlich daß die armen Menschen in Zukunft zwei Jahre
länger Zeit haben werden, noch voll im Dienst an sich zu arbeiten.
Als alter ” Jo” oder ” Bullewalther “, der die ersten Polizistinnen in die Geheimnisse
der Polizeiarbeit einwies, habe ich mich trotzdem sehr über das Verhalten der
Beamtin gefreut, die sachlich und freundlich mein Anliegen entgegen nahm.
(Vor Allem, weil uns ein Opa - sehr wichtig - wegen seiner viel
dringenderen Angelegenheit unseren Platz vor dem Schleusenfenster
streitig machen wollte.) Spreche aus: Lob !
Mein Hals ist so langsam wieder abgeschwollen. — Spätes Frühstück.