RECHTLICHES


Mein Parteibuch als .de - Domaine wird geschlossen.
Marcel Bartels will es als .com und .org weiterführen.
Inkonsequent.
Eigentlich schade.
Aus verständlichen Gründen ( unglaubliche Anzahl Abmahnungen)
gibt Marcel Bartels jetzt auf. Aber er macht irgendwie weiter.
Vorher ist ihm allerdings zu empfehlen, in sich zu gehen und selbst
einmal über mögliche Rechtswidrigkeiten nachzudenken, bevor er
zu Veröffentlichungen schreitet, die das Persönlichkeitsrecht anderer
tangieren.

Der Düsseldorfer Strafverteidiger mit den vielen gebloggten Bußgeldsachen, und
veröffentlichter angenommener Fehlleistungen der Executive der Stadt und der Länder Udo Vetter war wohl der erste Jurist, der die Rechtmäßigkeit der Maßnahmen der Ermittlungsbehörden und deren Erfüllungsgehilfen (Banken) einer richterlichen Überprüfung beantragt hat.

Daß jetzt and’re Juristen aufspringen, mit dem (beabsichtigten ?) Effekt, auch einmal in den Medien erwähnt zu werden, ist einfach nur peinlich.

Natürlich wird das zur Stützung eigener anwaltlicher (Fehl-) Analyse auch extra in einem Beitrag erwähnt.
Und schon sind die Adabeis (eben) auch dabei.
Wenn die Gesäßfalte flattern, dann entlüfte Dich in einem blawg,
so wohl die Denke, denke ich.

Ich habe schon vor Dekaden empfohlen, die Entscheidung abzuwarten.
Nein, immer und immer wieder wird in Kleinbloggersdorf auf eine Schwarte
eingeprügelt, die noch nicht einmal entborstet ist.
Update: Ein Lichtblick in der Berichterstattung findet sich hier.

Genau so läuft das jetzt mit dem Vorgang Murat Kurnaz.
Es wird nicht das Ergebnis eines rechlich einwandfreien Untersuchungs - Prozesses/
Untersuchungs-Ausschusses abgewartet, nein es wird wieder geschwafelt, vermutet
und unterstellt, daß sich des Schweines ( des getriebenen ) Schwarte biegt.

Und das ist keine Absonderlichkeit in Kleinbloggersdorf.
Das ist tatsächlich in den Printmedien genau so.
Ha !
Wochenende - Essen gehen - Zwiebelrostbraten im Hirsch !

Wer auf seiner Webseite Fotos verwendet, die er im Internet findet,
steht mit einem Bein im Schuld-Turm.
Sehr ansehnliche Bilder finden sich oft genug über die GOOGLE - Bildersuche.
Toll.
Runtergeladen und in die eigene Seite eingebunden.
Soweit, so schlecht. Denn der Fotograf mag das garnicht.
Er meldet sich über einen Rechtsanwalt mit einer Abmahnung oftmals
unanständig hohen Streitwertes.
Ich will mich in die Unmutsäußerungen garnicht einreihen, sondern einen
Tip zur Vermeidung geben.

Jedes Bild hat einen Dateinamen. Zum Beispiel “brötchen.jpg” und ist unter
diesem Namen im Netz zu finden, wenn nach diesem Namen gesucht wird.

Das Vergeben von Title - Tags ist ein guter Brauch, ebenso wie wie das Alt-Tag.
Die Zeigen nämlich beim MouseOver über das Bild einen Text an, der vom
Site - Betreiber geschrieben wurde.

Und unter diesen Bezeichnungen kloppt Google das auch in seine Bilder-Datenbank.

Also:
Gebt vor der Veröffentlichung Euren Bildern einen Namen,
den niemals jemand als Suchbegriff verwenden würde.
Auch nicht von der Kochbuchfirma.
Gleiches gilt für Alt- und Title-Tag.

Kapiert????

Ich habe vorhin einmal unter den Oberbegriffen aller
von mir zubereiteten Speisen gesucht.
Für fast alles und jedes rangieren Bilder von Marions
Kochbuch an den ersten Stellen. Es sind ausnahmslos
sehr gut gelungene Aufnahmen.
Deshalb ist dieser Tip natürlich auch an den Fotografen
gerichtet. Nicht etwa eine Rechtsberatung oder eine
Aufforderung eine evtl. mit Strafe bedrohte Handlung
zu verschleiern

Ja, ich wußte es schon ein wenig früher und berichtete
trotzdem nicht. Seit gestern ist es nun ja bundesweit und
Blogland - weit bekannt.
Die Polizei hat überlegt gehandelt wie selten.
Ein zunächst voller Erfolg gegen die Ferkel unter uns.
Daß ein solcher Ermittlungserfolg sofort wieder die
Bedenkenträger durch die blogs treibt war mir klar.

Von Kontenkündigung bis zum Anbieten von Formularen für
bitterböse Briefe an die Kreditinstitute ist dort die Rede.
Besonders enttäuschend die mangelnde Rechts- / Sachkenntnis
von Juristen im lawblog von Udo Vetter.
Ich die komplette Pressekonferenz hier den Teil 2- ,
mitgeschnitten von N24, eingefügt. Teil 1 folgt wenn YouTube es nimmt.
YouTube hat’s genommen !

Um über den Fortgang noch mehr zu erfahren ist es erforderlich,
sich in den Medien selbst zu informieren.

Edit: Zum Beispiel jetzt auch im Teil 1 .
Es war kullepatrisch, aus 553 MB zwei ansehbare Filmchen zu machen.

Seltsames am Rande ?.
Über die Wartezeit der Konvertierung des Pressekonferenz-Filmchens
verfolgte ich natürlich an einem zweiten PC die Kommentare/ Beiträge
zu dem Thema .
Blogweit bzw. Internet 2.0 wide.
Nahezu ohne Ausnahme trat/ tritt dort Einfalt im Denken zu Tage.
Und die artikulieren sich auch noch.
Hat Broder doch Recht ? !!
Was wollen die Leute eigentlich ?
[
hier gerne Ihre eigenen Scheiß - Ideen denken]
Edit:
Das wird garnicht erforderlich sein, weil die im Hintern eines Strafverteidigers
Steckenden sooo viele eigene Ideen bringen. Ich muß mal prüfen, ob ich nicht
als Outer tauge.
Beispiel für Dubbel:
Beim Breuninger in Stuttgart ein exotisches Seil einkaufen, mit Kundenkarte
bezahlen, und verhindern, daß nach der Erdrosselung der Schwiegermutter
mit eben solchem Seil, ein blöder Polizist kommt und fragt, wo das Seil ist?

Edit: 12.1.06 ,
ich habe die direkte Einbindung hier heraus genommen, da die Erwähnung in der
Presse mir zu viel klickrige Klicks brachte. Geht alle schön zu YouTube direkt
über die obigen Links, bitte. Danke

Nein, um Himmels willen Nein danke für Deine e-mail,
sowas kann ich nicht beantworten Ulf. Du kannst mich doch nicht fragen,
ob Du im Falle blog4berlin.de zur Selbstjustiz greifen darfst.
Allerdings habe ich hier einen Artikel seit längerem im Speicher, der
auf das hinterfragte Verhalten ein wenig passen würde.

Die gute alte Plastik - Tüte.

Es gab einmal Zeiten, Lebensmittel Discounter eröffneten überall
ihre Filialen, da mußte der umworbene Kunde für die Plastiktüten
nichts bezahlen.
Schöne Zeiten waren das.
So ließen sich diese Tüten ohne übergebührlichen finanziellen Verlust
auch für sinnvollere Dinge verwenden.

Nicht nur klafterweise Porree nach Hause schleppen oder Wasser zum
Teamchef tragen, oder als Urlaubskoffer beim Einchecken auf’s Band legen.

Nein, sie eigneten sich auch vorzüglich dazu Kasernengeist zu spielen.
Kasernengeist?
Der Kasernengeist kam meist des Nachts wenn alle schliefen.
Er drangsalierte, peinigte oder verprügelte gar einen Kameraden der sich
der Gemeinschaft gegenüber nachhaltig unbotmäßig verhalten hatte.

Eine Tube Zahnpasta in’s Arschloch drücken, die Arschbacken mit
schwarzer Schuhcreme polieren oder die Nille mit Tabasco und
Wurzelbürste schrubben.
Er wußte warum. Er wußte aus welcher Ecke das kam.
Aber er erkannte seine Kameraden, die er vorher beleidigt, verpetzt oder
sonstwie angeschwärzt hatten nicht.

Heute ist das nicht mehr so. Heute werden alle Streitigkeiten vor Gericht ausgetragen.
Nur vor Gericht?
Nee, heute werden irgendwo im Glemstal oder sonstwo in Deutschland dem
Dorf - Schweinchen
ALDI-, LIDL- oder sogar TOPware - Tüten von hinten plötzlich über den Kopf gezogen.

Plötzlich und wie im Affekt.
Und dann geht’s ab.
Zentriert wird auf die Tüte gekloppt.
Genau zwischen L und D oder I und D je nach Tüte.
Das geht ganz schnell.
Keiner kommt zu Schaden, außer der Betütete.
Aber das ist nicht so schlimm, er weiß ja warum und wird sein Verhalten ändern.
Er wird glücklich sein über den Hinweis und weil er wieder in die Gemeinschaft
aufgenomen werden wird können.

Jaaaa, das waren Zeiten damals.
Allerdings war das damals nicht Gesetzes - konform und ist es in unserer Zeit auch nicht.
Also kommt nicht auf die Idee, so etwas nach zu machen.

Das ist strafbar, also laßt es sein.
Ich sag’s nochmal :
Das ist, auf Antrag des Schweinchens, von der Staatsanwaltschaft als Körperverletzung, zu verfolgen.
Sollte das Nasenbein schief bleiben, ist das sogar eine schwere Körperverletzung.

Und dann geht der ganze Scheiß von vorne los.

Edit: an Stelle der ALDI - Tüte könnte dem Kameraden
auch ein komplettes Zwetschgendatschi mit Schwung ins Gesicht gedrückt
werden. Die helfend - wischenden Bewegungen könnten dann sehr heftig
ausgeführt werden.
Herrlich, das Ergebnis.

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